| 8-fach-Switch-LNB |
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| AC-3 | Audio Coding Nr. 3, das ist eine Norm, nach der Dolby Digital verbreitet wird. | |||
| ADR | Astra Digital Radio Ein digitales Übertragungsverfahren, welches über den analogen Astra-Satelliten 1A-1D verbreitet wird. Etwa 100 Radiostationen senden so auf Unterträgern hinter den analogen Fernsehprogrammen. Zum Empfang wird ein spezieller ADR-Empfänger benötigt. Es gibt auch Kombi-Receiver die analogen- und/oder digitalen Fernsehempfang ermöglichen und zusätzlich noch ein ADR-Empfangsteil inne haben. | |||
| Astra | Astra heisst das Satellitensystem des privaten Betreibers SES. SES hat seinen Sitz in Luxemburg. Astra ist der erfolgreichste Satellitenbetreiber in Europa. Auf zwei Orbitpositionen (19.2 Grad Ost und 28.5 Grad Ost) stehen zur Zeit schon 12 Satelliten. | |||
| Azimutwinkel | Das ist der Winkel für die horizontale Ausrichtung der Antenne. Jeder gute Kompass hat eine Skala für den Azimutwinkel.Osten entspricht hier 90, Süden 180 und Westen 270 Grad. |
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| Cassegrain | Parabolantenne, die aus der Prime Focus Antenne hervorgegangen ist, der ein Subreflektor hinzugefügt wurde. | |||
| Combiner | Der Combiner besitzt zwei Eingänge und einen Ausgang. Er hat einen integrierten Umsetzer für einen Frequenzbereich. So kann ein bestimmter Sat-ZF-Bereich auf einen anderen Frequenzbereich umgesetzt werden. Der Combiner ermöglicht die Einkabelverteilung von 2 Sat-ZF-Bereichen mit unterschiedlicher Polarisationsebene oder von verschiedenen Satelliten. | |||
| Downlink | Damit bezeichnet man den Weg vom Satelliten zum Empfänger, also zum Receiver. Die Frequenz mit der hier gesendet wird ist die Downlink-Frequenz. Manche nennen sie auch Empfangsfrequenz. Das ist die Frequenz, die auch in den meisten Tabellen rund um den Satelliten-Direktempfang angegeben ist. Das Gegenstück hierzu ist der Uplink. | |||
| Elevationswinkel | Das ist der Winkel für die vertikale Ausrichtung der Antenne. Waagrecht, genau zum Horizont (stellen wir uns vor , wir wären am Meer) entsprechen 0, Senkrecht nach oben, genau über uns, entsprechen 90 Grad. Im deutschsprachigem Raum haben wir für Astra, Eutelsat und Konsorten, Elevationswerte von 25 bis 35 Grad zu erwarten. |
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| FEC | Forward Error Correction Die verwendete Fehlerkorrektur | |||
| High-Band | Das High-Band umfasst den Frequenzbereich von 11800 bis 12750 Mhz. Dieser Bereich wird meist für die digitale Austrahlung von Programmen genutzt. (siehe auch: Low-Band) | |||
| LNB | Low-Noise-Blockkonverter * Auch LNC genannt. Das ist ein Gerät, welches die hohen Empfangsfrequenzen auf niedrigere Frequenzen, die der analoge- oder digitale Receiver versteht umsetzt. Von hier aus geht's dann via Kabel zum Receiver. (Siehe hierzu auch: Single-LNB, Twin-LNB, Quattro-LNB, Quatwin-LNB und Universal-LNB) | |||
| Low-Band | Das Low-Band umfasst den Frequenzbereich von 10700 bis 11800 Mhz. Dieser Bereich wird meist für die analoge Austrahlung von Programmen genutzt. (siehe auch: High-Band) | |||
| Minuten | Winkel werden entweder in Graden, dezimal, oder eben in Graden und Minuten angegeben. Oft sind die Angaben in Atlanten (am Gitter) Werte in Grad mit Minutenangaben. Es geht hier um die Angaben kleiner als ein Grad. Beim Dezimalsystem also die Zahl hinterm Komma. Bei der Minuteneinteilung wird ein Grad in 60 Minuten aufgeteilt. Solls noch genauer werden, so wird jede Minute noch in 60 Sekunden aufgeteilt. Beispiel: 7,25 Grad dezimal, entspricht 7 Grad und 15 Minuten. (25 * 0.6 = 15) |
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| Monoblock- Single-LNB |
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| Monoblock- Twin-LNB |
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| Multischalter | Das ist ein elektronischer Umschalter, der den Anschluss von mehreren Satellitenreceivern an eine Antenne erlaubt. | |||
| Offsetantennen | Das sind mittlerweile mit Abstand die meisten Sat-Antennen. Sie sind nicht kreisrund, wie eine echte Parabolantenne, sondern oval. Die Offsetantenne ist quasi eigenlich nur ein kleiner Ausschnitt aus einer grossen Parabolantenne. Weiteres Unterscheidungsmerkmal ist, dass der LNB nicht zentral, sondern weiter unten angebracht ist. Die Offsetantenne schaut im Gegensatz zu Planar- oder Parabolantennen scheinbar nicht zum Satelliten, sondern auf einem Punkt der weiter abwärts liegt. Bei der vertikalen Ausrichtung (Elevationswinkel) ist heutzutage meist ein schon korrigierter Wert an der Halterung eingestanzt. Man stellt also hier getrost den Elevationswinkel ein Ist das nicht der Fall, so muss man vom Elevationswinkel einen 'Korrekturwinkel' abziehen. Anleitung beachten! |
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| Oszillationsfrequenz | Damit ist die Frequenz gemeint, die der Oszillator im LNB momentan als Oszillationsfrequenz erzeugt. Bei modernen LNB sind dies 9750 MHz für die niedrigen Frequenzen (auch low band) hier sind beim Astra 1a - 1d die analogen Programme angesiedelt. Und 10600 MHz (auch high band) hier sind ab Astra 1e die digitalen Programme aufgeschaltet. Alte LNB's haben nur eine Oszillatorfrequenz z. Bsp. 9750 MHz (nicht digitaltauglich) oder bei noch älteren nur die 10000 MHz (empfängt noch nichteinmal alle analogen Programme). Das Umschalten der Oszillatorfrquenz wird meist mittels des vom Receiver gelieferten 22-KHz-Signals realisiert. |
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| Parabolantenne | Die ersten Satelliten-Antennen waren alle Parabolantennen. Alle grossen Satelliten-Antennen sind Parabolantennen. Eine Parabolantenne ist kreisrund und zentralgespeist. Der heisst: Der LNB sitzt genau über dem Zentrum der Antenne |
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| Planarantennen | Manche nennen sie auch Flachantennen. Sie sind oft im mobilen Bereich anzutreffen. Wenn sie flachgestellt werden bieten sie eine geringe Aufbauhöhe und es läuft kein Wasser rein. Nachteile: Der LNB kann nicht getauscht werden, da er integriert ist. Bei gleicher Empfangsleistung ist eine Planarantenne wesentlich kostspieliger als eine Offsetantenne. | |||
| Polarisation | Um in einem begrenztem Frquenzband so viele Programme wie möglich unterzubringen, werden die eine Hälfte horizontal polarisiert, die andere Hälfte vertikal polarisiert gesendet. Dadurch beeinflussen sich die Programme nicht bei ungefähr gleicher Sendefrequenz.Die elektromagnetischen Wellen erreichen also unsere Empfangsanlage phasenverschoben, um 90 Grad. Durch die Betriebsspannung des LNB, geliefert vom Receiver, wird im LNB-Gehäuse entschieden, ob nun die horizontalen- oder die vertikalen Wellen Einlass zum LNB finden. Diese Schaltspannung beträgt je nach zu empfangender Polarisation 13 oder 18 Volt. | |||
| Quattro-LNB |
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| Quatwin-LNB oder Quattro-Switch-LNB |
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| Single-LNB |
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| Symbolrate | Hiermit wird die Datenmenge beschrieben, die pro Sekunde übertragen wird. | |||
| Transponder | Ein Transponder ist eine Einheit aus Empfänger und Sender. Der Transponder empfängt den Uplink der Bodenstation, bereitet die Signale auf und sendet sie als Downlink zu den Haushalten. Ein Transponder verarbeitet entweder ein analoges TV-Programm, oder mehrere digitale TV-Programme. Ein Satellit hat eine Anzahl solcher Transponder an Bord. Astra 1c hat zum Beispiel 16 Transponder in Betrieb. | |||
| Twin-LNB |
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| Universal-LNB | Das ist eigentlich ein veralteter Begriff. Vor einigen Jahren gab es noch LNB's, die nicht digitaltauglich waren. Achtung: Restbestände könnte es noch geben! Digitaltaugliche heißen eben Universal-LNB. Heutzutage ist eigentlich jeder LNB ein Universal-LNB. |
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| Uplink | Damit bezeichnet man den Weg von der Uplink-Bodenstation zum Satelliten. Die Frequenz mit der hier gesendet wird ist die Uplink-Frequenz. Sie ist wesentlich höher als die Downlink-Frquenz. Das Gegenstück hierzu ist der Downlink. |
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aktualisiert: 14.11.2004 |