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Das Internet mit in den Urlaub nehmen? Viele werden wahrscheinlich denken, ist sowas überhaupt möglich? Für Andere wiederum ist nur der Gedanke daran, einen Computer mit in den Urlaub zu nehmen absurd. Sie bringen dieses Ding wahrscheinlich immer mit Arbeit in Verbindung. Nun, arbeiten werde ich nach wie vor im Urlaub nicht, ich nutzte hingegen schon ziemlich früh die Vorteile eines Internetzuganges im Urlaub. So habe ich zum Beispiel ein mir wichtiges Instrument zur weiteren Urlaubsplanung gewonnen. Diese Urlaubsplanung kann ich dann, wenn ich es möchte, jederzeit und ganz spontan vornehmen. Camping-, oder Stellplätze, Sehenswürdigkeiten und Anderes lassen sich mit Google, GoogleEarth & Co so leicht während des Urlaubs herausfinden. Beim Streckenwandern: Fährt ein Bus, oder Zug? Wenn ja, von wo? Und wann? Kein Problem mehr, diese Fragen zu beantworten! Internet! Aber wie? Da gibt es mehrere Möglichkeiten. 1.) Man verbinde sich via WLAN an einen HotSpot. 2.) Man steckt eine UMTS-Karte, oder einen UMTS-Stick ein. 3.) Internet via Satellit Auf die beiden ersten Möglichkeiten werde ich hier jetzt nicht näher eingehen. Ich nutze sie zwar gele- gentlich auch, aber meistens scheitern sie leider ausgerechnet dort, wo ich sie gerade benötige! HotSpots sind nur sehr rar gesät. Nur sehr wenige Stell-, oder Campingplätze verfügen über WLAN. |
![]() Oben die TV-Antenne, im Vordergrund die Internetantenne |
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Seit Frühjahr 2007 gibt es aber ein echtes 2-Wege-Internet
via Satellit. Dies wird über einen besonderen LNB realisiert. Der enthält Komponenten sowohl zum Empfangen, als auch, und das ist neu, zum Senden. Der Vorteil liegt ganz klar auf der Hand: Man benötigt keinen teuren Rückkanal mehr über eine Telefonleitung, oder über Mobilfunk. |
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Vorteil von Internet über Satellit gegenüber WLAN oder UMTS:
Nachteile:
Satelliten, Produkte und Provider
Die beiden großen Satellitenbetreiber Astra und Eutelsat ermöglichen seit 2007 das 2-Wege-Internet. Daneben ist dies aber auch über| Satellitenbetreiber/Produktnamen | Provider | ||||||||
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Wer die Wahl hat, hat die Qual!
Ein Hauptkriterium ist natürlich der Tarif. Hierfür zwei Beispiele:
Filiago (hier habe ich eine Flatrate, weil es einer der ersten Anbieter war)
bietet sowohl Volumentarife, als auch flatrateähnliche Tarife
IPcopter macht was ganz Anderes: Hier kann man ein Paket erwerben, welches eine
Anzahl von Nutzungstagen beinhaltet.
Zum Beispiel 100 Nutzungstage gültig für zwei Jahre.
IPcopter hat damit die Wohnmobilisten, bzw. Wohnwagennutzer als Hauptzielgruppe
im Visier, die ja nicht das ganze Jahr online sind.
Die meisten Provider unterscheiden dann noch zusätzlich nach der angebotenen
Bandbreite (Geschwindigkeit).
Je mehr Bandbreite, je teuerer - ist klar!
Ach ja! Und noch was: Flatrate ist hier nicht das Gleiche, wie beim
Festnetz-DSL.
Man spricht hier von einer Fair-Use-Flatrate. Das heißt, dass man zwar
unbegrenzt surfen kann, aber es gibt doch ein Limit.
Dies liegt bei einigen Gigabyte. Ist dieses Limit erreicht, so wird automatisch
die Geschwindigkeit gedrosselt.
Beim normalen surfen wird dies wohl kaum passieren. Aber ein User der dauend
dicke Downloads macht,
der weis dann irgendwann, wie langsam es nach der Drosselung ist. Mir ist dies
noch nicht passiert.
Ein weiteres Kriterium ist natürlich auch, wo das Internet dann auch
letztendlich überall verfügbar ist.
Da sollte man sich die sogenannten footprints (Ausleuchtzohnen) der einzelnen
Satelliten mal genauer anschauen.
Leider halten sich hier manche Satellitenbetreiber etwas bedeckt.
Im Internet findet man zwar bei Astra und Eutelsat Karten über Ausleuchtzohnen
der verschiedenen Satelliten und Beams,
aber vorsicht! Hier handelt es sich um Karten für den Empfang. Für die
Senderichtung, die ja bei Internet via Satellit unentbehrlich ist,
kann das ganz anders sein! Was nutzt uns guter Empfang, wenn unsere Sendung
nicht beim Satelliten ankommt?
Nur für Hellas Sat fand ich bei IPcopter (haben sich ja schließlich auch auf
Camper spezialisiert) eine brauchbare Karte.
Hellas Sat deckt das komplette Südeuropa ab und reicht dann noch bis
Südnorwegen. (Quelle:
Karte bei
IPcopter)
Astra2connect reicht höher in den Norden hinein, aber deckt nur Teile von
Südeuropa ab. (Quelle: Diskussionen in Foren)
Die Ausleuchtzohne von tooway ist mir nicht bekannt.
Die Technik
Da Internet via Satellit anfänglich hauptsächlich für die feste Montage an einem
Standort gedacht war, gab es natürlich auch nur
manuelle Anlagen, die man aufbauen und von Hand ausrichten muss.
Im vergangenen Jahr tauchten dann speziell für Camper mehr und mehr automatische
Satanlagen für Internet, oder sogar kombiniert,
für Fernsehen und Internet auf. Das ist alles Geschmacksache, Bequemlichkeit,
und aber auch nicht zuletzt des Geldbeutels.
Während die manuelle Anlage für 300 bis 700 Euro zu haben ist, kann eine
automatische Lösung mit Fernsehempfang auch mal
leicht an die 4000 Euro kosten. Ohne Montage versteht sich!
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| Vorteile | sehr geringe Kosten Fahrzeug kann unter Bäumen stehen |
geringe Kosten Kein Aufbauen der Antenne Einstellung erfolgt im Fahrzeug |
Kein Aufbauen der Antenne automatische Ausrichtung, relativ unkompliziert schnell ausgerichtet |
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| Nachteile | Aufbau der Antenne notwendig Genaueste Ausrichtung nötig! Der Aufbau und Ausrichtung sollte geübt werden! Sehr zeitaufwändig! (Mit viel Übung ca. 15 Min.) |
Genaue Ausrichtung nötig! Die Ausrichtung sollte geübt werden! Etwas zeitaufwändig! Fahrzeug kann nicht unter Bäumen stehen. |
recht kostspielig Fahrzeug kann nicht unter Bäumen stehen |
Weiterhin gehört zu den hier abgebildeten Außeneinheiten noch ein Satmodem
dazu.
Wer dazu auch noch kabellos im Mobil, oder auch draußen vor dem Mobil surfen
möchte, der sollte auch noch ein WLAN-Router
hinter das Satmodem setzen.
Meine Anlage
Ich brauchte mir damals nicht so viele Gedanken über Satelliten, Provider
und Art der Anlage machen.
Internet via Satellit war im Frühjahr 2007 neu. Es gab nicht die Auswahl, wie
jetzt und es gab auch nur die Anlage, die ich jetzt immer
noch habe.
Was wollte ich? Ich wollte im Urlaub ein wenig surfen, Emails senden und
empfangen und via Internet telefonieren.
Es reichte dazu eine geringe Bandbreite. Aber Flatrate sollte es schon sein.
Ich wählte damals bei dem Provider Filiago eine kleine Bandbreite von 256
KBit/s. Dies reichte mir zum Surfen, Mailen und sogar
für die Internet-Telefonie.
Soweit ich mich erinnern kann, musste ich wohl damals ein einmaliges
Bereitstellungsentgelt von etwa 100 Euro leisten.
Monatlich sind 19,90 Euro fällig. Dazu kommen noch mal 9,90 Euro für das Leasen
der Anlage. Wahlweise konnte man Diese auch
für etwa 300 Euro kaufen.
Geliefert wurden dann neben der Antenne und dem ILNB noch das Satmodem.
Hersteller ist das belgische Unternehmen Newtec.
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| Antenne mit ILNB auf Stativ | das ASTRA2Connect - Modem | WLAN-Router von DLINK und VoIP-ATA von Hama |
Um nicht immer ein Kabel quer durch das Wohnmobil liegen zu haben und um auch
mal draußen ins Internet gehen zu können,
erwarb ich noch einen WLAN-Router, den DLink DI-524. Für die Internettelefonie
besorgte ich mir das VoIP-ATA von Hama.
Angeschlossen habe ich dort dann ein Wandtelfon.
Für die Internettelefonie wählte ich den Provider Sipgate, der ein Protokoll
zulässt, welches auch mit geringen Bandbreiten funktioniert.
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| Sat-Modem und Wandtelefon | kleiner Einblick in den Technikschrank | Anschlussschema |
Eine wasserdichte Kabeleinführung ist Pflicht bei einer Anlage, wie ich sie
habe. Ich wählte dafür die Antennen-Außendosen von Maxview.
Für den Fernsehempfang reichte eine Dose mit einem Anschluss. Diese Dose nutze
ich nur, wenn ich die TV-Außenantenne aufstelle.
Für die Internetantenne muss die Dose natürlich zwei Anschlüssen aufweisen. Die
Kabel lassen sich bei Bedarf bequem einstecken.
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| Rechts neben der Türe: eine Dose für Internet, eine für TV | Anschlussdose für's WEB |
Diese Seite wird in Kürze fortgesetzt!
Schauen Sie einfach mal wieder vorbei!
Weitere Themen:
Zu "Meine Anlage": Einstellungen an Modem, Router und VoIP-ATA
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aktualisiert: 19.11.2009 |